Mai 2026 – Was passiert, wenn sich acht Erwachsene, neun Kinder und ein Baby aufmachen, um am Internationalen Museumstag in Kassel auf Entdeckungstour zu gehen? Das Ergebnis: Ein unvergessliches Abenteuer voller Kunst, Dinosaurier und Zahnräder. Wir fuhren mit der ganzen Palette des ÖPNV zu unseren Zielen, das klappte recht gut und alles kam pünktlich an (da hatten wir mal Glück). Und auch sonst lief so zielmlich alles glatt.
Unser erster Stopp: Die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe. Für unsere ukrainischen Familien gab es hier eine Führung in russischer Sprache. Während die Erwachsenen die Pinselstriche von Dürer, Rubens, Rembrandt & Co. bewunderten, stellten die Kinder die wirklich wichtigen Fragen: Gibt’s die auch als Magnet für den Kühlschrank? Echt cool, so viele Gemälde! Damals hatten sie ja noch kein Smartphone für die Selfies. Baby Adelina zeigte sich von der barocke Kunstszene allerdings eher mäßig beeindruckt. Die Erwachsenen aber umso mehr: So manches Werk kannte man schon aus Schulbüchern. Nach so viel Hochkultur brauchten alle dringend frische Luft.
Vor der herrschaftlichen Kulisse des Schlosses legten wir eine wohlverdiente Mittagspause ein. Die mitgebrachten Snacks wurden gemütlich verspeist (und zwischendurch auch noch etwas auf den Bäumen geklettert). Frisch gestärkt waren alle danach bereit für die nächste Etappe.
Weiter ging es zum Naturkundemuseum im Ottoneum. Hier trafen unsere wissbegierigen Museumsbesucher auf Dinos, Mammuts und allerhand „Mistviecher“ (so hieß die Sonderausstellung im Erdgeschoss). Die zahlreichen Exponate sorgten für genau die richtige Mischung aus Staunen und Nervenkitzel. Vor dem Eingang wurden wir bereits von einem lebensgroßen Iguanodon (dieser pflanzenfresende Dinosaurier lebte vor rund 135 Millionen Jahren) begrüßt. Die interaktiven Stationen auf den drei Etagen wurden intensiv getestet. In einem Diorama war zu sehen, dass Kinder auch schon in der Steinzeit ihren Schabanack trieben – kaum ein Unterschied zu den Kindern von heute.
Letzter Stopp: Das Technik-Museum. Knöpfe drücken, Hebel ziehen und staunen. Hier brachten die vielen alten Maschinen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, auch die Erwachsenen waren beeindruckt. Nach einem Erinnerungsfoto vor dem Dampflok-Oldtimer „Drache“ von 1848 ging es schwups die wups als Passagier in einen 90 Jahre alten Straßenbahntriebwagen und danach, vorbei an historischen Löschfahrzeugen der Feuerwehr, hinein ins Cockpit des Transrapid.
Alles wurde bestaunt und ausprobiert. Ein weiteres Highlight für Klein und Groß war die Fahrt auf einer Modelleisenbahn (etwas größer als die sonst übliche Stubenversion) über den Hof. Sogar die kleine Adelina auf Mamas Schoß hatte hier Spaß.
Nach drei Museen und gefühlten 20.000 Schritten hatten die Teilnehmer – von der Oma bis zum Schulkind – müde Beine, nur die Jüngste in ihrem Kinderwagen war noch topfit. So traten wir schließlich die Heimreise an. Im Bahnhof wartete bereits der Zug auf uns. Das Fazit: Schön war’s! Das war mal wieder ein sehr interessanter Ausflug. Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag zu einem tollen Erlebnis gemacht haben. Und: Der nächste Ausflug kommt bestimmt!
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Mai 2026 – Was passiert, wenn sich acht Erwachsene, neun Kinder und ein Baby aufmachen, um am Internationalen Museumstag in Kassel auf Entdeckungstour zu gehen? Das Ergebnis: Ein unvergessliches Abenteuer voller Kunst, Dinosaurier und Zahnräder. Wir fuhren mit der ganzen Palette des ÖPNV zu unseren Zielen, das klappte recht gut und alles kam pünktlich an (da hatten wir mal Glück). Und auch sonst lief so zielmlich alles glatt.
Unser erster Stopp: Die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss Wilhelmshöhe. Für unsere ukrainischen Familien gab es hier eine Führung in russischer Sprache. Während die Erwachsenen die Pinselstriche von Dürer, Rubens, Rembrandt & Co. bewunderten, stellten die Kinder die wirklich wichtigen Fragen: Gibt’s die auch als Magnet für den Kühlschrank? Echt cool, so viele Gemälde! Damals hatten sie ja noch kein Smartphone für die Selfies. Baby Adelina zeigte sich von der barocke Kunstszene allerdings eher mäßig beeindruckt. Die Erwachsenen aber umso mehr: So manches Werk kannte man schon aus Schulbüchern. Nach so viel Hochkultur brauchten alle dringend frische Luft.
Vor der herrschaftlichen Kulisse des Schlosses legten wir eine wohlverdiente Mittagspause ein. Die mitgebrachten Snacks wurden gemütlich verspeist (und zwischendurch auch noch etwas auf den Bäumen geklettert). Frisch gestärkt waren alle danach bereit für die nächste Etappe.
Weiter ging es zum Naturkundemuseum im Ottoneum. Hier trafen unsere wissbegierigen Museumsbesucher auf Dinos, Mammuts und allerhand „Mistviecher“ (so hieß die Sonderausstellung im Erdgeschoss). Die zahlreichen Exponate sorgten für genau die richtige Mischung aus Staunen und Nervenkitzel. Vor dem Eingang wurden wir bereits von einem lebensgroßen Iguanodon (dieser pflanzenfresende Dinosaurier lebte vor rund 135 Millionen Jahren) begrüßt. Die interaktiven Stationen auf den drei Etagen wurden intensiv getestet. In einem Diorama war zu sehen, dass Kinder auch schon in der Steinzeit ihren Schabanack trieben – kaum ein Unterschied zu den Kindern von heute.
Letzter Stopp: Das Technik-Museum. Knöpfe drücken, Hebel ziehen und staunen. Hier brachten die vielen alten Maschinen nicht nur Kinderaugen zum Leuchten, auch die Erwachsenen waren beeindruckt. Nach einem Erinnerungsfoto vor dem Dampflok-Oldtimer „Drache“ von 1848 ging es schwups die wups als Passagier in einen 90 Jahre alten Straßenbahntriebwagen und danach, vorbei an historischen Löschfahrzeugen der Feuerwehr, hinein ins Cockpit des Transrapid.
Alles wurde bestaunt und ausprobiert. Ein weiteres Highlight für Klein und Groß war die Fahrt auf einer Modelleisenbahn (etwas größer als die sonst übliche Stubenversion) über den Hof. Sogar die kleine Adelina auf Mamas Schoß hatte hier Spaß.
Nach drei Museen und gefühlten 20.000 Schritten hatten die Teilnehmer – von der Oma bis zum Schulkind – müde Beine, nur die Jüngste in ihrem Kinderwagen war noch topfit. So traten wir schließlich die Heimreise an. Im Bahnhof wartete bereits der Zug auf uns. Das Fazit: Schön war’s! Das war mal wieder ein sehr interessanter Ausflug. Danke an alle, die dabei waren und diesen Tag zu einem tollen Erlebnis gemacht haben. Und: Der nächste Ausflug kommt bestimmt!
© Fotos: Kneipp-Verein Münden