Juli 2025 – Im Rahmen unseres diesjährigen Sommer-Ferienprogramms begaben wir uns mit einer Gruppe unternehmungslustiger Kinder und Eltern auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Ziel war die imposante Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe. Na ja, eigentlich ging die Reise eher in die Zeit des Spätbarocks, denn die „Ritterburg“ von Landgraf Wilhelm IX. (1743-1821) entstand erst Ende des 18. Jahrhunderts als romantisches Lustschloss. Die Burg war so zu sagen eine Mittelalter-Attrappe, das fanden sie damals cool.
Nach der Anreise mit Zug und Tram gab es erstmal eine gemeinsame Stärkung. Auf der großen Wiese oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe genossen wir ein gemütliches Picknick. Gut gestärkt machten wir uns sodann an den weiteren Aufstieg. Der große Teich am Wegesrand lud erneut zu einem kurzen Zwischenstopp ein, bei dem die Kinder mit Begeisterung die dortigen Enten fütterten. Weiter ging es durch die wildromantische Wolfsschlucht – ein zwar beschwerlicher und steiler Pfad, der von den kleinen und großen Wanderern jedoch mit Bravour gemeistert wurde.
An der Löwenburg angekommen, konnten wir das „ritterliche“ Ambiente in vollen Zügen genießen. Wir erkundeten die Burg sowohl von außen als auch die für Besucher offenen historischen Innenräume auf eigene Faust. Anstelle einer Führung gab es einen interessanten Film mit dem einen oder anderen Schmunzler über die Geschichte der Löwenburg.
Die Burg wurde zwischen 1793 und 1801 im malerischen Bergpark Wilhelmshöhe nach Plänen des Architekten Heinrich Christoph Jussow (1754-1825) erbaut. Die äußere Gestaltung war bewusst darauf ausgelegt, den Eindruck einer mittelalterlichen Ritterburg des 15. Jahrhunderts zu erwecken, die bereits teilweise verfallen war. Diese ruinenartige Gestaltung war volle Absicht und entsprach der romantischen Strömung der Zeit.
Trotz ihres mittelalterlichen Äußeren war das Innere der Löwenburg im luxuriösen Barockstil ausgestattet und diente als privater Rückzugsort für den Landgrafen. Sie war kein militärischer Bau, wie sonst die mittelalterlichen Burgen, sondern ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das sich harmonisch in die Parklandschaft einfügte.
Nach so viel Kultur gab es für die Kinder im Terrassengarten eine kleine Olympiade. Auf dem Rückweg machten wir noch einmal eine kurze Rast auf der Schlosswiese, bei der alle die Erlebnisse des Tages Revue passieren ließen. Die Kinder kletterten munter auf den Bäumen des Parks, bevor wir müde, aber glücklich die Heimreise antraten. Das war ein gelungener Ferientag voller Bewegung, Geschichte und Abenteuer.
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Juli 2025 – Im Rahmen unseres diesjährigen Sommer-Ferienprogramms begaben wir uns mit einer Gruppe unternehmungslustiger Kinder und Eltern auf eine Zeitreise ins Mittelalter. Ziel war die imposante Löwenburg im Bergpark Wilhelmshöhe. Na ja, eigentlich ging die Reise eher in die Zeit des Spätbarocks, denn die „Ritterburg“ von Landgraf Wilhelm IX. (1743-1821) entstand erst Ende des 18. Jahrhunderts als romantisches Lustschloss. Die Burg war so zu sagen eine Mittelalter-Attrappe, das fanden sie damals cool.
Nach der Anreise mit Zug und Tram gab es erstmal eine gemeinsame Stärkung. Auf der großen Wiese oberhalb des Schlosses Wilhelmshöhe genossen wir ein gemütliches Picknick. Gut gestärkt machten wir uns sodann an den weiteren Aufstieg. Der große Teich am Wegesrand lud erneut zu einem kurzen Zwischenstopp ein, bei dem die Kinder mit Begeisterung die dortigen Enten fütterten. Weiter ging es durch die wildromantische Wolfsschlucht – ein zwar beschwerlicher und steiler Pfad, der von den kleinen und großen Wanderern jedoch mit Bravour gemeistert wurde.
An der Löwenburg angekommen, konnten wir das „ritterliche“ Ambiente in vollen Zügen genießen. Wir erkundeten die Burg sowohl von außen als auch die für Besucher offenen historischen Innenräume auf eigene Faust. Anstelle einer Führung gab es einen interessanten Film mit dem einen oder anderen Schmunzler über die Geschichte der Löwenburg.
Die Burg wurde zwischen 1793 und 1801 im malerischen Bergpark Wilhelmshöhe nach Plänen des Architekten Heinrich Christoph Jussow (1754-1825) erbaut. Die äußere Gestaltung war bewusst darauf ausgelegt, den Eindruck einer mittelalterlichen Ritterburg des 15. Jahrhunderts zu erwecken, die bereits teilweise verfallen war. Diese ruinenartige Gestaltung war volle Absicht und entsprach der romantischen Strömung der Zeit.
Trotz ihres mittelalterlichen Äußeren war das Innere der Löwenburg im luxuriösen Barockstil ausgestattet und diente als privater Rückzugsort für den Landgrafen. Sie war kein militärischer Bau, wie sonst die mittelalterlichen Burgen, sondern ein architektonisches Gesamtkunstwerk, das sich harmonisch in die Parklandschaft einfügte.
Nach so viel Kultur gab es für die Kinder im Terrassengarten eine kleine Olympiade. Auf dem Rückweg machten wir noch einmal eine kurze Rast auf der Schlosswiese, bei der alle die Erlebnisse des Tages Revue passieren ließen. Die Kinder kletterten munter auf den Bäumen des Parks, bevor wir müde, aber glücklich die Heimreise antraten. Das war ein gelungener Ferientag voller Bewegung, Geschichte und Abenteuer.
© Fotos: Kneipp-Verein Münden